» Subakromiale Dekompression

Subakromiale Dekompression


Bei einem Impingementsyndrom ist es zu einer Enge unter dem Schulterdach gekommen. Dadurch kommt es zu Schmerzen und Problemen bei Überkopfarbeiten.
Durch die Engstellung unter dem Schulterdach entsteht eine Schleimbeutelentzündung, zusätzlich kann es zu knöchernen Ausziehungen des Schulterdaches kommen.
Manchmal geht das Impingementsyndrom einher mit Kalkeinlagerungen in den Sehnen des Schultergelenkes oder mit einem Gelenksverschleiß im Schultereckgelenk.
Bei längerfristigen Beschwerden und wenn die Erkrankung auf eine konservative Behandlung nicht anspricht, kann durch eine Operation in mehr als 90 % der Fälle eine wesentliche Besserung erreicht werden.

Operation
Über einen kleinen, auf der Rückseite der Schulter gelegenen Schnitt wird zunächst das eigentliche Schultergelenk überprüft. Sollten sich hier Schäden zeigen, werden diese arthroskopisch beseitigt.
Danach wird das Schulterdachgelenk dargestellt. Der entzündete Schleimbeutel wird entfernt und das Schulterdachband wird durchtrennt. Der Schulterdachknochen wird mit einer Fräse geglättet, um den Sehnen mehr Platz zu verschaffen (=subakromiale Dekompression).

Nachbehandlung
Eine Ruhigstellung erfolgte lediglich für 24 Stunden. Direkt danach wird eine krankengymnastische Übungsbehandlung durchgeführt. Ab der sechsten Woche können aktive Bewegungsübungen erfolgen.

Arbeitsfähigkeit
In körperlich aktiven Berufen sind Sie nach circa 5-7 Wochen wieder einsetzbar. Schreibtischtätigkeiten sind nach wenigen Tagen wieder möglich.

Powered by WordPress