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Hammerzehen


Eine anlagebedingte oder erworbene Störung des Muskelgleichgewichts  verursacht eine Verkrümmung einer oder mehrerer kleiner Zehen. Das  Mittelgelenk steht nach oben. Es kann sich darauf ein Hühnerauge bilden,  wenn der Schuh daran reibt. Das Endglied zeigt steil nach unten und bohrt  sich in die Schuhsohle. Schwielen und Druckstellen, auch unter den  Mittelfußköpfchen, entstehen. Verschiedene Hammerzehenprobleme und ihre  Behandlung werden unten erläutert.

Fixierte Hammerzehen
Die Gelenke der fixierten Hammerzehe sind steif und können nicht passiv  gestreckt werden. Hühneraugen, Hornhaut, Hautreizungen und Störungen an  den benachbarten Zehengrundgelenken treten hinzu.
Behandlung:
Ein Teil des Mittelgelenks wird entfernt und die Zehe gestreckt. Die Lücke  füllt sich mit Bindegewebe. Eine Sehnenverlagerung kann notwendig werden.
Nachbehandlung:
Ein Pflasterverband wird für 3 Wochen angelegt.

Verkrümmte Kleinzehen
Diese häufig durch familiäre Veranlagung entstehende Fehlstellung  verursacht eine Einwärtsdrehung der Kleinzehe, so daß sie über oder unter  seinen Nachbarn zu liegen kommt. Das Fettpolster unter der Zehe, auf dem  man normalerweise geht und steht, verliert den Kontakt mit dem Boden.  Nicht belastungsfähige Haut tritt an ihre Stelle. Es bildet sich Hornhaut  oder ein Hühnerauge.
Behandlung:
Ein Keil der Haut und des Knochens werden entfernt, um die Zehe gerade zu richten.
Nachbehandlung:
Ein Pfasterverband wird für 3 Wochen angelegt.

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