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Perianalvenenthrombose


Eine Analvenenthrombose ist eine plötzlich auftretende, schmerzhafte  Schwellung der Analhaut am Aftereingang durch Ansammlung eines oder  mehrerer Blutgerinnsel.
Wer eine Analthrombose am Afterrand tastet, bekommt leicht einen Schreck:  Das Blutgerinnsel kann so groß wie eine Pflaume sein, es schmerzt sehr und  tritt ganz plötzlich auf. Doch es gibt keinen Grund zur Panik.  Analvenenthrombosen sind – im Gegensatz zu Beinvenenthrombosen – harmlos.  Sie lösen sich entweder von selbst wieder auf oder können mit einer  kleinen Operation geheilt werden.
Über die Ursachen der Analvenenthrombose ist nichts bekannt! Viele  Faktoren werden diskutiert, eine sichere Ursache konnte jedoch bislang  nicht gefunden werden.
Eine Analthrombose wird oft mit Hämorrhoiden verwechselt. Doch die beiden  Enddarmerkrankungen können klar voneinander unterschieden werden: Eine  Analvenenthrombose liegt außerhalb des Anus und ist schmerzhaft.  Hämorrhoiden dagegen verursachen – zumindest im Anfangsstadium – keine  Schmerzen und bluten sehr leicht.

Behandlung
Analthrombosen müssen nicht immer operiert werden. Wenn sie keine  Schmerzen verursachen, reicht es sogar einfach abzuwarten, bis das  Gerinnsel vom umliegenden Gewebe abgebaut wird.
Besonders bei großen Thromben geht die akute Phase jedoch mit Schmerzen  einher. In diesem Fall ist es sinnvoll, den Knoten operativ, meist in  örtlicher Betäubung, komplett auszuschneiden und das Blutgerinnsel zu  entfernen.

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